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Zahn-LexikonWussten Sie schon?Zahnersatz-Pflege
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…auch Marilyn Monroe Veneers trug?

Durch die hauchdünnen, lichtdurchlässige Keramikschalen ließ sie ihr betörendes Lächeln perfektionieren.

 

…wie wichtig die Farbe Ihres Lippenstiftes ist?

Die Farbe des Lippenstiftes entscheidet, ob Ihre Zähne weiß oder eher gelblich wirken. Pinkfarbener oder knallroter Lippenstift lässt die Zähne weißer erscheinen. Durch Lippenstifte in braun oder orange wird der gelbe Ton der Zähne verstärkt.

 

…mit Salzkristallen eine wirksame Zahnreinigung durchgeführt werden kann?

Die so genannte Air-Flow-Methode reinigt die Zähne sehr gut mit Hilfe eines Salzkristallsprühers. Durch eine feine Düse wird die Salzlösung mit großem Druck auf die Zähne aufgespritzt, durch den feinen Strahl werden so auch kleinste Zahnzwischenräume erreicht.

 

…das erste Gebiss aus Flusspferdzahn geschnitzt wurde?

1795 fertigte es der Zahnarzt John Greenwood für den Präsidenten George Washington an.

 

…das Zähneputzen bis zum 19. Jahrhundert reine Frauensache war?

Im 18. Jahrhundert wurden Männer, die zur Zahnbürste griffen, noch als dekadent bezeichnet. Im 19. Jahrhundert erst wurde die Zahnpflege zum festen Bestandteil der Körperpflege.

 

…weiße Zähne nicht überall auf der Welt als schön empfunden werden?

Für westliche Augen sind gesunde, strahlend weiße Zähne schon immer ein besonderes Schönheitsmerkmal. Aber es gibt Unterschiede zwischen der amerikanischen Zahnästhetik und der europäischen: letztere betont nicht so sehr das blendende Weiß ebenmäßiger Zähne, sondern setzt auf die Natürlichkeit der Zähne. In Afrika, Asien und Nordamerika hingegen entfernte man die mittleren Schneidezähne, um die spitzen Eckzähne hervorzuheben, was den Mund raubtierhaft aussehen ließ. Oft wurden die Zähne zusätzlich spitz gefeilt. In bestimmten östlichen Kulturen schwärzten sich die Frauen ihre Zähne oder färbten sie dunkelrot. So bekamen sie einen kindlichen Ausdruck und erschienen ihren Männern gegenüber noch untergeordneter.

 

…die Afrikaner schon immer Weltmeister im Zähneputzen waren?

Sie benutzten früher schon ausgefaserte Holzstäbchen, um damit die Zähne zu reinigen.

 

…das Zusammenbeißen der Zähne bei Angst und Anstrengung eine urzeitliche Reaktion ist?

Das Zusammenbeißen der Zähne ist eine urzeitliche Reaktion auf eine mögliche Verletzung. Denn bekämen wir bei geöffnetem Kiefer einen Schlag, könnten die Zähne aufeinanderprallen und zerbrechen oder der Unterkiefer ausgerenkt werden. So ist es also auch kein Wunder, dass es die meisten Menschen viel Überwindung kostet, beim Zahnarzt den Mund weit zu öffnen. Es ist eine ganz natürliche Vorsichtsmaßnahme.

 

…im alten Ägypten die meisten Mitglieder des königlichen Hofes Karies hatten?

Die einfache Bevölkerung war davon kaum betroffen, aber 80 Prozent der Mitglieder des königlichen Hofes. Denn die reichen Menschen nahmen mit ihrer Nahrung viel mehr Zucker und Kohlehydrate zu sich.

 

…bereits vor etwa 3000 Jahren Fehlstellungen der Zähne behandelten wurden?

Die Phoenizier kannten Methoden, um Fehlstellungen zu regulieren. Dazu verwendeten sie feinen Golddraht, der kunstvoll um die kranken Zähne gewunden wurde. Heute würde man dafür festsitzende "Zahnspangen" verwenden.

 

…Orangenduft die Angst vorm Zahnarzt lindern kann?

Eine Studie der Universitätsklinik für Neurologie in Wien zeigt, dass Frauen durch den Duft von Orangenöl weniger Angst vor dem Zahnarzt haben. Bei Männern gibt es allerdings keine Veränderungen im Angstverhalten. Weitere Untersuchungen sollen die Gründe für die unterschiedlichen Reaktionen klären

 

…es die Zahnbürste schon seit 500 Jahren gibt?

Die Bürste, mit der wir täglich die Zähne reinigen, feierte kürzlich ihren 500. Geburtstag.

 

…wir innerhalb von 50 Jahren mehr als 20 Tonnen Nahrung mit unseren Backenzähnen zerkleinern?

Umgerechnet wären das circa 40 Rinder und ein Brot mit einer Länge von 4,5 Kilometern.

 

…es kein einziges Tier mit der Ausdrucksstärke des menschlichen Mundes aufnehmen kann?

Keiner kann es so gut wie die Menschen. Auch die Lippen unseres engsten Verwandten, des Schimpansen, kommen da nicht mit. Untersuchen an blindgeborenen Kindern haben gezeigt, dass Menschen genetisch programmiert sind, den Mund je nach Stimmung zu einer bestimmten Auswahl an Grundausdrücken zu verziehen. Das sehende Kind erlernt dazu noch beträchtliche Verfeinerungen der Ausdrücke. Vier verschiedene Gegensatzpaare ermöglichen zahlreiche Kombinationen – offen und geschlossen, vorgestülpt und zurückgezogen, nach oben und nach unten gezogen, angespannt und schlaff. (Über diese Untersuchungen schreibt Desmond Morris im Buch „Vom Scheitel bis zum Kinn“)

 

…Zähne die härtesten und widerstandsfähigsten Teile des Körpers sind?

Wenn Archäologen versteinerte Reste von frühen Menschen finden, die vor vielen tausenden Jahren gestorben sind, dann sind die Zähne meistens viel besser erhalten als das restliche Skelett.

 

…wir die Zähne nicht nur zum Zerkleinern von Nahrung brauchen?

Menschen benötigen die Zähne auch, um richtig sprechen zu können. Viele Laute in unseren Sprachen werden von den Zähnen mitgeformt. Ein zahnloser Mensch hat zum Beispiel Schwierigkeiten, das "F" auszusprechen.

 

…Haifische einen starken Verschleiß an Zähnen haben?

Haifische verlieren immer wieder Zähne, die dann aber rasch nachwachsen. Manche Exemplare verbrauchen in ihrem Leben mehr als 20.000 Zähne!

 

…ein Zahnarzt den elektrischen Stuhl erfunden hat?

Er lebte im amerikanischen Bundesstaat Buffalo und sein Name war Alfred P. Southwick.
Aber keine Angst: mit einem Zahnarztstuhl hatte der fürchterliche Sessel aber keinerlei Ähnlichkeiten.

 

…Erwachsene, die viel Kalzium zu sich nehmen, seltener an Zahnfleischerkrankungen leiden?

US-Forscher haben dieses herausgefunden, als sie Daten von 13.000 Frauen und Männern verglichen. Personen, die täglich weniger als 500 mg Kalzium aufnahmen, litten doppelt so häufig unter Zahnausfall. Die Erklärung ist, dass das Mineral die Knochensubstanz im Zahndamm stärkt.

 

…Medikamente die Zähne verfärben können?

Neben Tee, Kaffee, Rotwein und Zigaretten können auch Medikamente den Zähnen ihr weißes Strahlen nehmen. So kann bei der längeren Einnahme beispielsweise von Appetitzüglern, Blutdrucksenkern, Psychopharmaka oder Entwässerungsmitteln eine Mineralisationsstörung auftreten. Diese zeigt sich durch gelbliche Flecken oder Linien auf dem Zähnen.

 

…Milch vor Karies schützt?

Milch ist nicht nur ein wichtiger Kalziumlieferant, durch ihren hohen Eiweißgehalt schützt sie auch vor Karies. Das Eiweiß verhindert nämlich, dass sich Karies auslösende Bakterien an die Zahnoberfläche heften.

 

…neue Zahnbürsten etwa 30 % mehr Zahnbelag entfernen als drei Monate alte?

Pro Monat im Einsatz nimmt die Reinigungsleistung von Zahnbürsten um circa 10 % ab. Sie sollten also möglichst alle acht Wochen die Zahnbürste wechseln.

 

…sich Diäten negativ auf die Zähne auswirken können?

Um die Zähne gesund zu erhalten braucht der Körper täglich Vitamine und Kalzium. Besonders Vitamin D, das beispielsweise in Butter steckt, und Vitamin B12, das Fisch, Sauerkraut und Quark liefern, sind wichtig, damit die Zähne kräftig bleiben.

 

…Rauchen die Zähne schädigt?

Darauf weißt der Freie Verband Deutscher Zahnärzte, Berlin, hin. Wer täglich mehr als zehn Zigaretten raucht, steigert erheblich das Risiko von Parodontitis. Bei Rauchern ist der Zahnhaltebereich nämlich schlechter durchblutet, so dass sich Keime leichter ausbreiten können.

 

…Kartoffelchips noch schlechter als viele Süßigkeiten für die Zähne sind?

Die Kartoffelstärke wird von der Mundflora sofort in Milchsäure umgewandelt, die die Zähne angreift. Also nach dem Verzehr von Chips am besten sofort die Zähne putzen.

 

…schon Kleinkinder Zahnschäden bekommen können?

Nuckelflaschen sind ein Zahnkiller für Kleinkinder und sollten deshalb keinesfalls den Schnuller ersetzen. Denn durch die ständige Umspülung der Zähne mit Flüssigkeit verdünnt sich der Speichel. So kann er nicht mehr genug Mineralien an den Zahnschmelz abgeben.

 

…Zähneputzen beim Autofahren strafbar ist?

Diese Erfahrung musste ein 38-jähriger Autofahrer in der Schweiz machen: Weil er die Vorfahrt missachtete, wurde er von der Polizei angehalten. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie sahen, dass der Autofahrer wohl sein Auto mit seinem Badezimmer verwechselt hatte. Bei voller Fahrt hatte er sich hinter dem Steuer die Zähne geputzt. Neben der eigentlichen Strafe für die Vorfahrtsmissachtung musste der Mann zusätzlich ein Bußgeld wegen „Vornehmen einer Verrichtung, die das Lenken erschwert“ zahlen. Von dem Strafgeld hätte er sich übrigens etwa 50 Zahnbürsten oder 40 Tuben Markenzahnpasta kaufen können…